Fragen & Antworten

Diabelichtung
Duplikate
Scannen
Restauration & Retusche

Diabelichtung

Wieviele dpi sollte meine Vorlage haben?

Eine dpi-Angabe ist nicht notwendig. Entscheidend ist die Anzahl der Pixel. Ab ca. 1500 x 1000 Pixel können Sie gute Ergebnisse erwarten. Als Orientierung: Eine Belichtung mit 4096 Linien entspricht bei 24x36 mm einer Auflösung von ca. 2900 dpi, bei 8192 Linien sind es 5800 dpi.

Welche Auflösung sollte meine Vorlage haben?

Grundsätzlich gilt: Je höher, desto besser. Aber bereits mit einer 10 Jahre alten 2-Megapixel-Kamera aufgenommene Bilder wirken fast wie „echte“ Dias.
Keinesfalls sollten Sie
gering aufgelöste Bilder künstlich vergrößern („interpolieren“), das kann der Belichter besser.

Welche Mindestauflösung ist erforderlich?

Sie können auch Bilder einer Handy-Kamera mit 640 x 480 Pixeln belichten lassen - mit erstaulich gutem Ergebnis. Noch geringer aufgelöste Bilder sind zwar technisch ohne weiteres möglich, brauchbare Ergebnisse sind dann aber nicht zu erwarten.
Für spezielle Einsatzzwecke, z.B. Deko-Dias in Dialeuchten, reichen gering aufgelöste Bilder durchaus.

Sind 8192 Linien bei Kleinbild sinnvoll?

Ja. Der bei 8k feiner zeichnende Elektronenstrahl liefert besser durchgezeichnete und detailreichere Dias als der gröbere 4k-Strahl. Auch Dias mit geringerer Auflösung sehen mit 8k besser aus.

Warum sind Ihre Belichtungen sichtbar schärfer als die anderer Anbieter?

Wir arbeiten mit mehreren Polaroid ProPalette 8000 und 8035 – diese gehören zu den besten Belichtern. Sie sind für eine Auflösung von 8192 Linien (8k) spezifiziert. Davon profitieren auch Bilder mit geringerer Auflösung, denn diese werden durch die präzisere Optik und feiner arbeitende Belichtungseinheit merklich schärfer als bei den meisten 4k-Belichtern, die bereits am Rande Ihrer Leistungsfähigkeit arbeiten.
Als Besonderheit verwenden wir zudem speziell ausgesuchte und nachkalibrierte Kamerarückteile um Fertigungstoleranzen auszuschließen.

Was ist beim Seitenverhältnis zu beachten?

Ihre Bilder werden normalerweise so belichtet wie Sie sie liefern, ohne Beschnitt. Ein Dia/Negativ hat ein Seitenverhältnis von 2:3. Bei Digitalbildern aus Kompaktkameras im Seitenverhältnis 3:4 (2:2,7) entspricht das einer Bildbreite von ca. 32 mm - rechts und links bleiben je 2 mm schwarzer Rand. Wenn Sie es wünschen, werden Ihre Bilder oben und unten so beschnitten, daß sie das Diaformat vollflächig ausnutzen.

Nehmen Sie irgendwelche Korrekturen an den Bilddateien vor?

Nein. Sollten die Bilder dem Anschein nach farbstichig, kontrastarm o.ä. sein, können diese aber - nach Rücksprache - korrigiert werden.

Müssen alle Bilder im Querformat vorliegen?

Nein, der Belichter erkennt Hochformatbilder und dreht diese automatisch.

Belichten Sie auch 16-Bit-Dateien?

Ja, 16-Bit-TIFFs können verarbeitet werden. Der Belichter arbeitet intern mit 12 Bit Farbtiefe.

Welche Grafikformate können Sie lesen?

Bitte schicken Sie nach Möglichkeit nur folgende Bitmapformate: JPG, PNG, TIF, BMP.
Möglich, aber u. U. problematisch sind PDF, PSD und PPT.

Was sind „4x4 Superslides”?

Ein Superslide bietet mit einer Bildfläche von 38x38 mm ca. 80% mehr Platz als ein Standarddia. Da die Rahmen die gleichen Außenmaße wie ein Standardia haben, passen sie in jeden normalen Projektor. Insbesondere für aufwendige Titeldias oder für Motive, die quadratisch am besten wirken, ist dieses Format sehr interessant.

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Duplikate

Auf welchem Wege erzeugen Sie Diaduplikate?

Das Original wird mit höchster Qualität gescannt, nachbearbeitet und dann wieder auf Diafilm ausbelichtet.

Erstellen Sie Dias von Negativen oder Papierbildern?

Ja.

Beim Filmwechsel im Sandsturm ist mir der Film zerkratzt. Können Sie das reparieren?

Ja, bei der Duplikaterstellung werden Staub und Kratzer automatisch entfernt. Das ist jedoch bei starken Kratzern (insbesondere horizontal verlaufende) nicht immer vollständig möglich, so daß entweder Restkratzer sichtbar beliben oder aufwendige manuelle Nacharbeit nötig ist.

Können Sie bei Diaduplikaten gleich den Farbstich der Originale entfernen?

Auch das ist kein Problem.

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Scannen

Mit wieviel dpi scannen Sie?

Kleinbild wird mit 4000 dpi gescannt, Mittel- und Großformat mit bis zu 4800 dpi. Bei letzteren hat sich erwiesen, daß eine Auflösung von 2400 dpi ein Optimum aus Qualität und Dateigröße darstellen (ein 6x17-Panorama-Dia hat mit 4800 dpi und 48 Bit Farbtiefe eine Dateigröße von 1,2 GB!).

Welche Vorteile bringen 48 Bit?

Sie können Bilder mit 48 Bit Farbtiefe weitaus intensiver nachbearbeiten, da hier wesentlich mehr Farbinformationen vorliegen (65536 Absufungen je Farbkanal statt 256 bei 24 Bit Farbtiefe).

Scannen Sie auch Panoramadias?

Ja, bis zu einer Länge von 23 cm.

Bearbeiten Sie die Bilddateien?

Standardmäßig werden Staub und Kratzer entfernt, und die Bilder werden nachgeschärft. Auf Wunsch erhalten Sie zusätzlich die Rohscans, bei denen nur die Staub- und Kratzerentfernung angewandt wurde.

Können Sie größer als A4 scannen?

Nein.

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Restauration & Retusche

Welche Art von Vorlagen können Sie aufarbeiten?

Jede Art von Vorlage kann bearbeitet werden: Digital, Papierbilder bis A4, Dias und Negative in allen Formaten.

Kann ich Ihnen Scans beschädigter Bilder schicken?

Prinzipiell ja, es führt aber zu wesentlich besseren Ergebnissen, wenn das Original vorliegt.

Meine alten Dias sind stark verblaßt und farbstichig.

Je nach Ausmaß der Alterung der Originale können die restaurierten Dias durchaus wie neu aussehen.

Bei meinem Urlaub im Hochgebirge/am Meer habe ich kein Filter verwendet, nun sind die Bilder blaustichig.
Ich habe mit einem Tageslichtfilm bei Kunstlicht fotografiert, nun sind die Bilder orangestichig.

Es ist zumeist kein Problem, solche Farbstiche zu entfernen. Lediglich bei Kunstlicht-Farbstich, der von Energiesparlampen oder billigen Leuchtstoffröhren stammt, ist eine zufriedenstellende Korrektur aufgrund des schlechten Spektrums fast unmöglich.